ARCHIV DES INSTITUTS

Das Institut für Kirchenbau und kichliche Kunst stand an einer Schnittstelle von künstlerischer, architektonischer Theorie und Praxis und Religionsforschung. Mit seiner Spezialbibliothek, dem Bildarchiv zum modernen Kirchenbau sowie Lehr- und Forschungsmaterialien war es Teil der Philipps-Universität Marburg. In der denkmalgeschützten Alten Universität beheimatet wurde das Institut von Bayer Uhrig Architekten renoviert und zu einer Forschungseinrichtung mit Arbeitsplätzen für Forschende und Arbeitende, einer Bibliothek und Seminarräumen umgebaut. Es organisierte wissenschaftliche Reflexion von Religion und Ästhetik, Kirche und Kunst und begleitete auch die kulturelle Praxis der Kirche durch genaue Wahrnehmung der zeitgenössischen Kunst und Architektur sowie Beratungen zum zeitgenössischen Kirchenbau, Umbau, Umnutzung und Strukturwandel ebensowie zu kuratorische Beratung zu Kunstausstellungen und wissenschaftliche Begleitung von Forschungsprojekten. Die Forschungseinrichtung war 1961 bis 2022 Teil der Universität unterstützt von der EKD. Hier wurden seit 2007 die Deutschen Kirchbautage organisiert und gemeinsam mit dem Institut für Kunstwissenschaft in Linz die Zeitschrift kunst und kirche. Magazin für Kritik, Ästhetik und Religion herausgegeben. Ein Präsidium mit Vertretern aus Theologie, Soziologie, Kunst und Architektur unterstützte die Arbeit des Instituts. Diese Website baut auf der Arbeit des Institus auf und erweitert sie zu einer offnenen Plattform zum Austausch über Relationen und Spannungsfelder zeitgenössischer Künste und Weltanschaungen sowie Forschung zu Medientheorie, Gegenwartskunst und Religionsästhetik.