Prof. Dr. Thomas Erne – ehem. Direktor des Instituts

Es spricht: Prof. Dr. Thomas Erne

 

 

 

 

 

 

 …mich Ihnen kurz vorstellen.

Kurzvita: Ich bin 1956 in Stuttgart als Pfarrersohn geboren, seit 1984 verheiratet mit der Künstlerin Gabriele Erne. Wir haben vier Kinder, Jakob, Hedwig, Marie-Luise und Paul. In Tübingen habe ich Theologie studiert und mit kirchlicher Dienstprüfung abgeschlossen, parallel dazu habe ich Schulmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, aber nur Teilprüfungen zum Staatsexamen abgelegt. Ich war vier Jahre Repetent am Ev.  Stift in Tübingen.In der Zeit habe ich promoviert über das Thema: “Lebenskunst – Aneignung ästhetischer Erfahrung, Ein theologischer Beitrag zur Ästhetik im Anschluss an Kierkegaard”. Dann war ich von 1990 bis 2005 Gemeindepfarrer in Köngen/Neckar, seit 2002 auch Privatdozent für Praktische Theologie an der Universität Tübingen. Habilitiert habe ich mich mit einer Arbeit über den Philosophen Hans Blumenberg: “Rhetorik und Religion. Studien zur praktischen Theologie des Alltags”. An der Kirchliche Hochschule Bethel habe ich  zwei Jahre den Lehrstuhl für Praktische Theologie vertreten. Seit 1. Oktober 2007 war ich der Nachfolger von Horst Schwebel am EKD-Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart. An der  Philipps Universität Marburg vertrat ich die Praktische Theologie mit Schwerpunkt religiöse Ästhetik und Kommunikation. Im Wintersemester 2022 wurde ich emritiert und lebe seitdem in Tübingen. Mit meinem Abschied wurde auch das EKD-Institut an der Universität Marburg geschlossen. Ich halte gemeinsam mit der Präsdentin der Universität diese Entscheidung der EKD für einen  strategischen Fehler. Das Thema der Kirchen, ihrer künftigen Nutzung oder Abwicklung wird die Gliedkirchen der EKD die nächsten Jahrzehnete beschäftigen. Dazu bedarf es eines Instituts wie in Marburg, das sich um grundlegende Ideen und Konzepte für die Zukunft der christlichen Kirchen bemüht.

 …habe ich zwei Schwerpunkte gesehen:

Kulturfähigkeit des Protestantismus fördern:

Zum einen...

…ging es mir um den Wandel der Kirche in der Umwandlung ihrer Kirchengebäude. Diese Transformation der Kirche konzeptionell zu gestalten, so das Motto des Kirchbautages 2008 in Dortmund, war eine Hauptaufgabe des Instituts, die ich zusammen mit den Bauämtern der Landeskirchen zu leisten suchte.
 

Die andere...

war es mir ein Anliegen die  ästhetische Dimension protestantischer Theologie und Frömmigkeit zu bedenken, zu lehren und praktisch zu fördern in Zusammenarbeit mit dem Kulturbeauftragten der EKD und den Kunstbeauftragten der Landeskirchen.

Forschungsinteressen:

Protestantische Kulturhermeneutik, Medientheorie, Kirche und Kunst, Liturgy Specific Art, sakrale Architektur.

Veröffentlichungen und Texte:
Siehe hier